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1969-1991 Lehrer Heinz Imhäuser
wurde zum 01.08.1969 von der Kath. Volksschule Altenhundem, Kreis Olpe, als
Schulleiter an die überwiegend vierzügige Johannesschule Altenberge
versetzt. Diese Tätigkeit führte Rektor Heinz Imhäuser bis zu seiner
Pensionierung im Jahre 1991 22 Jahre aus.

Im Advent 1969 kam es zur Gründung eines Fördervereins, der von Eltern
geführt wurde (Antonius Deitmer, Monika Krause, Heinz Mormann und Gerhard
Schramm waren die ersten Vorstandsmitglieder). Das war sinnvoll, weil in der
Zeit knapper Kassen der politischen Gemeinde durch Sponsoring und
Eigenleistung sowie durch die Mitgliedschaft vieler Eltern Gelder zusammen
kamen, die zusätzliche schulische Anschaffungen und Leistungen ermöglichten.
Jeder der 16 Klassenräume, später ab 1973 kam für 6 Jahre noch der Raum des
Schulkindergartens hinzu, wurden mit Regalen und zusätzlichen Fächern für
alle Kinder ausgestattet. Anschaffungen von Orff'schen Instrumenten, Spiele
und Spielgeräte für den Pausenhof, Arbeitsbretter für den Kunstunterricht,
Durchführung von altersgemäßen Spielzeug- und Buchausstellungen und
Zuschüsse für ein- und mehrtägige Klassenfahrten wurden u.a. zur Verfügung
gestellt. |
Schuljahr 1972-1973:
Mit 613 Schülern hatte die Johannesschule die größte schulische
Ausdehnung:
| 1. Jahrgang |
(5 Klassen mit 32, 32, 31,31, 31 Schülern) |
157 Schüler |
| 2. Jahrgang |
(4 Klassen mit 38, 38, 39, 39 Schülern) |
154 Schüler |
| 3. Jahrgang |
(4 Klassen mit 38, 39, 39, 39 Schülern) |
155 Schüler |
| 4. Jahrgang |
(4 Klassen mit 36, 37, 37, 37 Schülern) |
147 Schüler |
| Insgesamt |
613 Schüler |
 | 18,6 Lehrerstellen nach dem seinerzeitigen Lehrerschlüssel! |
 | 14,5 Lehrerstellen hatte die Johannesschule, 4,1 Stellen fehlten. |
 | Frau Joest, Frau und Herr Rensing erklärten sich wegen des
Lehrermangels bereit, über die bereits ausgesprochene Pensionierung länger
zu unterrichten. |
 | Frau Rensing unterrichtete sogar bis zur Vollendung ihres 71.
Lebensjahres. |
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1973
Die Johannesschule schloss sich einem Unterrichtsversuch mit Neuer
Mathematik an.
Auf Antrag der Johannesschule wird eine Trennwand in die Turnhalle
eingebaut, um zur gleichen Zeit zwei Klassen im Sportunterricht einzuplanen.
So wurde die einzige Turnhalle am Ort doppelt genutzt und der
Unterrichtsausfall im Sport reduziert. |
20.07.1977
Das Hallenbad ist fertig.
Beide Schulpflegschaften der Ludgeri- und der Johannesschule hatten
besonders gegen die Sportvereine für einen schulnahen Standort kämpfen
müssen.
1982
Der Erweiterungsbau an der Johannesschule entsteht mit drei Fachräumen.

Politische Gemeinde, Schulkonferenz und besonders der
Schulpflegschaftsvorsitzende Prof. Dr. Loser, der mit dem Schulleiter
mehrfach bei der Bezirksregierung in Münster vorstellig wurde, hatten am
Gelingen besonderen Anteil.
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10.11.1984
Es erfolgt die Einweihung der Zweifach-Sporthalle am Gooiker Platz.
Da auch hier auf Antrag der Altenberger Schulen eine Trennwand eingebaut
ist, sind zur gleichen Zeit einschließlich der Schwimmhalle fünf
Schulklassen zu unterrichten (Zwei Sporthallen und ein Schwimmbad). |
November 1986
Die Johannesschule beteiligt sich mit einem vierten Jahrgang an der
Partnerschaftsbeziehung zur belgischen Gemeinde Gooik bei Brüssel.
11. bis 14. Juni 1987
Gegenbesuch der Gooiker Schulen mit 70 Kindern und dem Gemeentsecretaris
Billens, dem Ratsmitglied Wim Cronenberghs und dem Rektor Juvet mit drei
weiteren Lehrern.
1988
Das gesamte Lehrerkollegium der Johannesschule einschließlich Hausmeister
und Sekretärin macht den Lehrerausflug zur Partnergemeinde Gooik.
1989
Beschluss über die probeweise Einführung der Fünf-Tage-Woche. Er wird
nach einem Jahr endgültig bestätigt.
Beim Herbst-Waldlauf in Ostbevern sind nahezu 60 Grundschulen vertreten. Im
Oktober 1989 erzielt die Johannesschule den 1. Platz, der 1990 und später
häufiger wiederholt wird.
Dezember 1990
Die Übermittagbetreuung ist gestartet.
Die politische Gemeinde beteiligt sich jährlich mit 60.000 DM an diesem auch
pädagogisch wichtigem Grundschulprojekt. Erst 3,5 % der Grundschulen in NRW
haben die Ganztagsbetreuung eingeführt. Drei zusätzliche pädagogische
Lehrkräfte wurden von der politischen Gemeinde eingestellt. 58 Kinder nehmen
an der Hausaufgabenbetreuung, 43 Kinder an den Spiel- und Freizeitangeboten
und 25 Kinder am Schulmittagessen teil.
10.07.1991
Rektor Heinz Imhäuser wird nach 22 Jahren aus dem Schuldienst
verabschiedet.
Konrektoren waren Peter-Otto Stroner, Bernd Hubbert und Josef Wältring.
Konrektor Josef Wältring und das gesamte Lehrerkollegium haben gemeinsam mit
dem Bürgermeister Werner Schleuter die Abschiedsfeier durchgeführt.
Die Aufführung des Johannes-Singspiels, eine persönliche Verabschiedung von
der Johannes-Plastik, die dank der Förderung durch den Förderverein und der
politischen Gemeinde von der Münsteraner Bildhauerin Hilde Schürk-Frisch
1977 geschaffen wurde, und die Abschlussfeier im Bürgerhaus sind bleibende
Höhepunkte. |
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